Allzu oft konzentrie ich mich auf die Räder selbst. Zu selten noch auf die Menschen die sie fahren. So habe ich heute Cruiser und ihre Besitzer auf Flickr gesucht.
Ich habe nur diejenigen gesucht die auch stolz genug auf ihr Cruiser-Fahrrad sind um das Bild davon unter Creative Commons-Lizenz zur Verfügung zu stellen.
Ich bin ja bekanntlich ein Beachcruiser-Fan:
Es muss nicht immer ein spektakuläre Chopper sein, es genügt ein kunstvoll geschwungener rahmen um meine Augen zu beglücken.
Zudem ist das Fahrgefühl eines Cruisers nicht vergleichbar mit dem stressigen Rad fahren per Rennrad oder Mountainbike. Das ist schierer Genuß, cruisen eben.
Bike Polo hatte ich mehrmals schon erwähnt und als Paradebeispiel modernen Radsports herausgestellt. Nur bin ich bislang einen Artikel oder Beitrag zum Thema Bike Polo schuldig geblieben. Schande über mich!
Dieses Video von den Bike Polo Meisterschaften im Mittelwesten (der USA) entschädigt die Fixie und Bike Polo-Fans. Oder eher Spieler denn da machen die Meisten mit statt nur zuzusehen, anders als etwa bei der Tour de France.
Übrigens, es sind schon die Siebten Bike Polo Meisterschaften im Mittelwesten.
Rad fahren boomt von New York bis Berlin. Da sind sich Studien, Statistiken, Prognosen und das subjektive Empfinden einig. In Berlin Mitte und Kreuzberg soll der Radverkehr sogar um bis zu 20% gestiegen sein.
Doch während laut TAZ die Zahl der verkauften Fahrräder in den USA stagniert weil diese dort eher überteuertes Sportgerät sind, sieht die Situation in Deutschland anders aus.
Der Radsport in allen Ehren, außer wenn gedopt wird natürlich, aber die absolute Mehrheit aller deutschen fährt Rad im Alltag also zur Schule, Uni, Arbeit, zum Einkaufen etc. oder schlicht zum Spaß. Der Leistungssport ist nichts für die Massen.
KS Cycling hat daher in seiner Firmenpolitik stets auf die demokratische Komponente gesetzte. Wie ein Kommentator kürzlich treffend bemerkte bauen wir “Fahrräder für Alle”. Daher sind solche Zahlen natürlich auch eine Bestätigung für unsere Strategie.
Es ist natürlich nichts dagegen einzuwenden wenn viele in den USA alter Fahrräder aus Kellern und schuppen holen um sie zu restaurieren oder schlicht reparieren.
Recycling nennen das einige schlicht. Andererseits hat nicht jede/r die Mittel sich ein Bike selbst zu bauen oder in mühsamer Kleinarbeit wiederherstellen zu lassen. Das kostet hierzulande gern mehr als ein neues Rad von KS.
Das Potential des Fahrrads wird vielerorts erst langsam erkannt. So bekommen einige Gewerbetreibende erst jetzt mit, dass Kunden oftmals mit dem Fahrrad einkaufen fahren. Doch lieber spät als nie. Die Regierenden erkennen langsam die einzig wirklich ökologische Art des Nahverkehrs und unterstützen diese, wie etwa in Baden-Württemberg von nun an der Fall. In Berlin wir dieser Hand in Hand ineinandergreifen. Der Fahrschein wird gleichzeitig zum Fahrrad ausleihen befähigen.
Auch Pro Fahrrad: Kohle-Transport in China. Quelle.
Fast hätte ich sie übersehen, die neue Website der Kampagne der deutschen “Zweirad-Industrie” (ZIV). Kein Wunder, der Presse war sie gerade mal eine Randnotiz wert. “Pro Fahrrad” heißt diese “Initiative zur Förderung der Radnutzung und des Radverkehrs”.
Das klingt sehr bemüht, etwa nach Pro Familia. Trotzdem habe ich mich natürlich zunächst gefreut und habe auf der Website gestöbert. Doch nicht lange. Die Verantwortlichen wollen Werbung fürs Rad fahren machen. Der Spruch “Rad fahren bewegt” ist da etwas platt offensichtlich aber seis drum. Die Freude hatte dann aber jäh ein Ende als ich das erste Anzeigen-Motiv sah das unter dem Motto “Umwelt” fungiert.
Auf dem Bild sind ein Damenrad und ein Herrenrad neben einer Holzhütte irgendwo auf der Alm abgestellt. Drum herum verstreut sind allerhand Kleidungsstücke, ein BH hängt noch an der Regenrinne. Drunter steht: Für mehr Verkehr und weniger CO2! Wie geistreich! Inwiefern Geschlechtsverkehr zur CO2-Reduktion beiträgt steht auf einem anderen Blatt.
Da haben sich die Werber wohl gedacht: Moderne Reklame ist meist debil und sexistisch. Das machen wir auch so!
Ich bin ja kein Erzkatholik und wir hatten hier auch schon mehr als einmal leicht bekleidete Damen auf allerlei Rädern gezeigt. Trotzdem erweist uns diese plumpe Kampagne einen Bärendienst. Kein Mensch wird durch solche Argumente oder Anspielungen zum Rad fahren bewogen.
Wir haben ja schon eine Fahrrad-Lobby, den ADFC. Der meldet sich lautstark zu Wort und schafft immer wieder den Status Quo der Autogesellschaft auf zu mischen. Auch der VCD rockt. Vor allem die Aktion zur Abwrackprämie für Fahrräderbleibtunvergessen.
Wir brauchen keine dämlichen Anzeigen die auf niedere Instinkte setzen. Wir brauchen die Lobby da wo wir schon am kämpfen sind.
In einer Zeit in der
die letzte große Welle der Rad-Begeisterung, die Fixie-Kultur, in einer bizarren “vekehrte Welt”-Weise kriminalisiert wird von Polizei und Behörden
der Autoindustrie Milliarden Steuergelder nachgeworfen werden während Radfahrer höchstens mal 50 Euro Zuschuss bekommen
gibt es besseres zu tun.
Eigentlich wollte ich KS Cycling einen Beitritt zum ZIV empfehlen. Doch nachdem ich die plumpe Botschaft der Kampagne gesehen habe nicht mehr. Dieser Beitrag gibt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder und nicht die von KS Cycling. Vielleicht sehen es die Kollegen anders.
Der ZIV sollte lieber
Bike-Polo Meisterschaften
Anwälte für Radfahrer
eine Abwrackrämie für Fahrräder
finanziell unterstützen und nicht notgeile Werber.
Nach wie vor werden weiter Spenden entgegengenommen. Wir dürfen also ein noch besseres Ergebnis erwarten.
Er tat dies mit Hilfe der Website justgiving.org und auf seinem Fahrrad. Er fuhr quasi ein Benefiz-Rennen über 8 Runden. Bereits seine ersten Erfolge der Aktion zugunsten UNICEF waren so beeindruckend, das überregionale Medien darauf aufmerksam wurden und schließlich auch CNN sowie der Rest der Welt. Das vervielfachte noch einmal die Summe der Spenden.
Rad fahren kann Menschen helfen auf mannigfaltige Weise, dies ist nur ein besonders gutes Beispiel davon.
Ich persönlich habe schon seit einem Jahr eine Patenkind in Haiti und kann daher die SOS Kinderdörfer dort empfehlen. Diese sorgen für langfristige Hilfe die über hastige Rettungsaktionen hinausgeht und Kindern eine Perspektive bietet.
Na wenn das nicht wieder BMX Flugmaschinen sind. Der Pilot ist Luke Parslow. Nicht nur Dirtbikes vermögen zu fliegen.BMX Dirt rockt ebenso wenn nicht noch viel mehr wie das Video zeigt. Das Trails Video wurde ermöglicht von Rockstar Energy Drink und ich muss sagen, es bringt die Energie wirklich gut rüber.
Luke Parslow stammt aus Australien und ist 24 Jahre alt. Mehr über Luke Parslow: Bilder, Interview, Steckbrief.
Designer Julien Bergignat hat sich das Design von seinem Fahrrad-Helm aus Tierwelt abgeschaut. Tatou bedeutet nämlich Gürteltier.
Dieser Helm sieht nicht nur gut aus, das Design erfüllt auch einen weiteren Zweck, es ist quasi faltbar oder eher zusamensteckbar.
Zudem ist das Material Recycling-fähig. Doch allein das gelungene Aussehen und das praktische Zusammenstecken dürften diesen Entwurf zum Durchbruch verhelfen. Denn wer will schon ein Helm mitnehmen, etwa unterwegs in der Stadt, wenn der Helm dann nirgends untergebracht werden kann nach dem Absteigen, ja oft nicht mal in einen Rucksack passt. Das Tatou hat dieses Platzproblem gelöst.
Fragt sich nur ob diese Konstruktion auch stabil genug ist bei einem Unfall.
Flüchtlinge bzw. viele neue potentielle Radfahrer aus Somalia. Bild von Noborder Network.
Flüchtlinge und Ausländer allgemein haben es nicht leicht in Deutschland. Wer nicht aus der westlichen Hemisphäre stammt und genug Geld hat ist schlicht unerwünscht. Solche Menschen werden an den Grenzen abgefangen, abgewiesen und oft gleich zurückgeschickt oder in “Ausreisezentren” und Abschiebegefängnissen wie Schwerverbrecher festgehalten.
Die Migranten die sich schon hier befinden haben meist mit Ausgrenzung zu kämpfen und sind schon allein aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse und finanzieller Mittel benachteiligt. Sie genießen auch so geringes gesellschaftliches Ansehen. Kein Wunder, dass sie sich oft zurück ziehen und unter sich bleiben.
So ist das Wort “Ausländer” an sich fast schon ein Schimpfwort.
Demgegenüber macht es sich die Politik auf dem Rücken der Ausländer oft leicht. Mangelnde Integration wird ihnen immer wieder gerne vorgeworfen um den Wähler vom rechten Rand zurück in die Reihen der bürgerlichen Parteien zu holen.
Doch Integration heißt auch, dass jemand integriert wird, nicht nur, dass er sich zu integrieren hat.
Rad fahren lernen ist auch eine Maßnahme zur Integration, denn wer kann in Deutschland als Erwachsener kein Rad fahren?
Eben vor Allem Migranten. Bei uns lernen die meisten Leute Rad fahren schon im frühen Kindesalter. Ähnlich wie schwimmen und später lesen und schreiben.
Doch das ist nicht überall auf der Welt so selbstverständlich. In vielen anderen Ländern auf der Welt ist Rad fahren auch schon ein Luxus oder eine Seltenheit. Zudem erlauben politische und religiöse Einschränkungen es oft nicht mal. Vor Allem für Mädchen und Frauen ist es vielfach nicht “normal” Rad zu fahren.
Ich habe schon öfters gehört, dass Migranten erst hier bei uns lesen und schreiben oder auch schwimmen lernen müssen. Dabei vergaß ich das nahe liegende: Rad fahren.
Vor Allem für Menschen aus Afrika oder den muslimischen Ländern kann Rad fahren was exotisches sein.
Entweder aus Armut oder falsch verstandener Religiosität. Ich habe großen Respekt vor dem Islam. Aber der Koran verbietet Rad fahren für Frauen nicht, denn als er entstand gab es noch keine Fahrräder. Trotzdem ist es in Ländern wie etwa Saudi Arabien verboten, dass Frauen Auto fahren. Das Rad wird da wohl mit eingeschlossen sein in dem Verbot.
Das Projekt in Braunschweig heißt wohl auch daher “Ladies on tour”.
Was für mir aber besonders daran gefällt ist, dass auch deustche dort Rad fahren lernen können. Denn was anderes ist Integration als wenn deutsche und Migranten gemeinsam etwas unternehme und an Aktivitäten teilnehmen. Überhaupt bietet Fahrräder mehr als eine Gelegenheit der Integration. Werkstätten für Migranten-Kinder sind eine andere.
Ein solches Projekt ist also für alle Seiten gut. Es wäre begrüßenswert Nachahmer dafür zu finden.
Kreuzberg ist ja bekanntlich der Ort in Deutschland wo Menschen anderer Hautfarbe oder Aussehens am wenigsten befürchten müssen angegriffen zu werden. Hier werden Grüne Altachtundsechziger im besten Sinne dieser Bezeichnung mit absoluter Mehrheit in den Bundestag gewählt und die CDU schafft gerade mal die 5% Hürde. Ja sie hängt hier nicht mal Wahlplakate auf wohl in der Annahme, dass diese hier als am weitesten rechts stehende Splitterpartei für Nazis gehalten werden könnte. Da das östliche Friedrichshain mitgezählt wird im Wahlkreis fällt das Ergebnis jedoch nicht ganz so doll auf.
Nazis trauen sich dank flächendeckender Versorgung mit freiwilliger Antifa-Feuerwehr nicht nach Kreuzberg rein. Radfahrer gibt es hier viele und in allen ihren Arten: Ob klappriges altes Damenrad, stylishes Fixie oder Kind-gerechtes Cargo-Bike, Kreuzberg ist das Kopenhagen Berlins.
Nun war ich geradezu erschrocken als ich las, dass in Berlin Kreuzberg Radfahrer-Nazis geben soll.
Ein Herr Harald Martenstein von der ZEIT will diese Radfahrer-Nazisals solche identifiziert haben nachdem er sie beim ausparken an der Weiterfahrt gehindert hatte. Diese regten sich darüber auf, verständlicherweise zunächst. Herr Martenstein machte allerdings nicht den Radweg frei sondern stieg aus und versuchte sein Recht des Stärkeren den Radweg zu blockieren zu verteidigen. Die Radfahrer waren nicht erfreut und verschafften sich lautstark Luft. Daraufhin bezeichnete Herr Martenstein die Radfahrer als Nazis. Diese waren natürlich noch weniger erfreut darüber, schließlich ist “Nazi” eben das Letzte was Menschen in Kreuzberg sein wollen. Die Folge: Die Radfahrer, die sich wohl zuvor nicht mal kannten, erstatteten gemeinsam Anzeige gegen Herr Martenstein.
Herr Martenstein ist ein Kolumnist der ZEIT. Das bedeutet er lebt sein Privatleben öffentlich und wir können es bis auf einige Details nachlesen. Ich habe mir die Mühe gemacht das zu tun. So wird klar was Herr Martenstein in dem Kontext verschweigt.
Das Auto hat eine schlechte Sicht nach hinten. Einparken ist mühsam. Nun werde ich also jahrelang Mühe beim Einparken haben…
Wegen dieser beiden Dinge wird er immer wieder auf offener Straße angepöbelt, von Autofahrern wohlgemerkt die dann aber für eine Antwort nicht sehr offen sind und meist weg fahren.
So hat Herr Martenstein schon lange sich rächen wollen an “diesen Leuten” im Sinne einer Art ausgleichender Gerechtigkeit. Radfahrer können nicht einfach ein Fenster schließen und so konnte er dies nun tun. Zitat:
Das Schlimmste ist, dass ich mich niemals verteidigen kann, ich kann auch nicht zum Gegenangriff übergehen, nicht dass ich keine Schimpfwörter wüsste oder dass in meinen Adern Wasser flösse, zur Aggression bin auch ich fähig. Aber nach der Beschimpfung fahren sie sofort ihre Scheiben wieder elektrisch hoch und geben Gas. Ich habe kein einziges Mal eine Beschimpfung erwidern dürfen!
Lieber Herr Martenstein, ich denke es lief so ab: Sie parkten nach hinten aus und übersahen den ersten Radfahrer wegen ihrer schlechten Sicht nach hinten in Ihrem Cabrio. Sie fuhren Ihn fast an und blockierten dann seinen Weg. Er war also zurecht aufgebracht. Statt sich aber zu entschuldigen und nach dem Befinden des Radfahrers (Sind sie unverletzt?) zu erkundigen, witterten Sie ihre Chance ihren aufgestauten Autofahrer-Frust mal so richtig rauszulassen.
Auch der Umstand, dass eine weitere Radfahrerin sich ebenso empörte ließ Sie, Herr Martenstein, nicht an Ihrem Vorrecht als stärkerer Verkehrsteilnehmer zweifeln.
Da Sie wie Sie selbst sagen in Kreuzberg waren und die Radfahrer ihnen “alternativ” erschienen überlegten Sie sich die schlimmste Beleidigung die einem Kreuzberger Radfahrer richtig saures geben würde, eben “Nazi”. Dann fuhren Sie weg voller Genugtuung es ihnen mal gezeigt zu haben zumal Sie Leute die was gegen Autos haben in ihren Artikeln gern mal mit Nazis vergleichen.
Ich persönlich habe nicht pauschal was gegen Autos, ich fahre fast jeden Monat selber eins, als Beifahrer wohlgemerkt. Als Elektroautos oder im Rahmen von Carsharing sind sie besonders sinnvoll. Auch schätze ich den Fahrspaß wenn kaum andere Autos den Weg blockieren. Das Auto als Verkehrsmittel des Alltags ist aber untauglich in der Stadt und gefährlich. Busse und Bahnen sowie das Rad, vor Allem in Kombination sind ihnen eindeutig überlegen. Diese Einsicht wird sich im Lauf der Zeit auch außerhalb Kreuzbergs durchsetzen.
Ich würde gerne die Geschichte aus Sicht der zwei Radfahrer hören die anders als Herr Martenstein keine Kolumne in der ZEIT haben um ihre Sicht der Dinge zu schildern. Wenn Ihr das liest, sagt Bescheid.
Wäre ich ein Richter würde ich bei Herr Martenstein trotzdem Milde walten lassen. Schließlich ist er kein Überzeugungstäter, sondern hat eher aufgrund widriger Umstände instinktiv gehandelt. Auch ist er als ZEIT-Kolumnist ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft. Als Strafe oder eher Belohnung schlage ich daher vor einen Führerscheinentzug für mind. 3 Monate und mind. 12h gemeinnützige Arbeit, am besten in einer Fahrrad-Werkstatt in Kreuzberg.
Auto fahren in der Stadt ist halt extrem anstrengend. Wer da nicht aggressiv wird muss schon ZEN erfahren sein. Ich halte Herr Martenstein also keineswegs für einen Autofahrer-Nazi. Ein Frage habe ich dann aber doch noch: In ihrem Auf “Leben und Tod”-Artikel sprechen sie verächtlich von “Asylanten”. Sagen Sie dann zu Herr Obama auch Neger? Sie, als distinguierter ZEIT-Kolumnist, müssten doch wissen, dass das richtige Wort “Asylbewerber” oder gar “Flüchtling” heißt?
Da war ich erst mal baff. Wer Radwege ablehnt oder wem diese nicht weit genug gehen hat neben autarken Fahrradbahnen eine weitere Alternative: Kolelinia also quasi hängende Fahrrad-Gleise.
Diese Hänge-Gleise sind eine Kombination aus einer Seilbahn wie in den Bergen und einer Art überirdischen Gleisnetz.
Was verrückt klingt scheint durchaus sinnvoll zu sein, denn nicht nur Städte wie Tokio haben keinen Platz mehr für extra Radwege, überall herrscht in der Stadt Platzmangel seit Autos den meisten einnehmen und blockieren.
Die Radfahrer würden sich aus eigener Kraft auf solchen Stahlkabel-Gleisen bewegen. Für die Sicherheit sei ebenfalls vorgesorgt, sie würden ähnlich wie Züge vom system festgehalten wie etliche Schaubilder auf seiner Seite nahe legen.